Nach dem Remis in Niederwenigern gelang der DJK Sportfreunde Katernberg nun die Rückkehr auf die Siegerstraße. Zu Hause ließ die Elf von Trainer Sascha Hense nichts anbrennen und schlug den SC Werden-Heidhausen mit 3:0.
„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, da kann man nicht meckern oder lamentieren. Vor allem, dass wir zu null gewonnen haben, war uns ganz wichtig. Die Spiele sind nicht immer ganz eng, und wir kassieren noch Gegentore“, lobte Hense.
Gerade offensiv boten die Gastgeber in der ersten Hälfte einiges an, verpassten aber mehrere Großchancen aus kurzer Distanz. „Wir müssen da bereits höher führen“, bemängelte der DJK-Trainer. Auch der SC Werden-Heidhausen vergab in der ersten halben Stunde eine dicke Chance auf die Führung. Auf die Siegerstraße brachte Marcel Welscher die Katernberger dann in der 29. Minute mit seiner Direktabnahme ins lange Eck. Vorausgegangen war ein Ballverlust im Spielaufbau der Gäste.
Der dominante Auftritt der Gastgeber spiegelte sich aufgrund der vergebenen Chancen erst in der 48. Minute auch deutlicher im Ergebnis wider. Maurice Tavio Y Huete nahm Maß und stellte per Distanzschuss auf 2:0. Timo Conde legte in der 67. Minute nach guter Kombination den dritten Treffer nach.
In der Schlussphase drehte Werden-Heidhausen dann auf und strahlte mehr Gefahr aus, blieb letztlich aber nicht zwingend genug. Umso ärgerlicher aus Sicht der DJK SF Katernberg war ein rüdes Foulspiel vom eingewechselten Andreas Kewe, der zu spät mit seiner Grätsche kam, nur den Gegner traf und dafür mit glatt Rot vom Platz flog. „Er geht mit gestrecktem Bein rein und kommt eben eine Sekunde zu spät. Die Rote Karte war berechtigt“, fand auch der eigene Trainer.
Der souveräne Erfolg über das Mittelfeldteam deutet für Hense auf eine positive Entwicklung bei der DJK hin. „Wir haben noch einen Schritt nach vorn gemacht. Wir sind in einem Entwicklungsprozess, und es war klar, dass es am Anfang schwer werden würde und dass wir auch das ein oder andere Gegentor schlucken müssen. Aber jetzt sieht man, dass wir immer mehr in die Liga reinwachsen“, freute sich Hense.
Licht und Schatten hatte wiederum Werden-Heidhausen-Trainer Danny Konietzko von seiner Elf gesehen. „Ich war mit der ersten Hälfte sehr zufrieden und wir haben insgesamt ein ordentliches Spiel gemacht“, lobte der Trainer zwar. Doch individuelle Fehler kosteten seiner Elf das Spiel. „Das hat uns das Genick gebrochen. Wir hatten 20 Minuten nach der Pause, in denen wir viele Fehler gemacht haben, und da fielen dann die beiden weiteren Gegentore. Dann war es schwer, noch einmal zurückzukommen. Insgesamt geht die Niederlage daher auch in Ordnung – Katernberg ist der verdiente Sieger, wenn man sich das Chancenverhältnis anschaut“, so der Trainer.
DJK/SF Katernberg: Unger, Welscher (77. Kewe), Busch, Hendricks, Unger, Metzler (71. Leite Dos Santos), Tavio Y Huete, Oteng-Adjei (69. Campe), Hunder (46. Dutschke), Bulut (81. Hansmann-Jackson), Conde.
SC Werden-Heidhausen: Niehaus, Hetkamp, Homberg, Schneider, Jerghoff (67. Homberg), Peyvandi (37. Konietzko), Nava (46. Mumbepia), Grünewald, Feld (67. Cirkovic), Mertes (82. Demirel), Thamm.
Tore: 1:0 Marcel Welscher (29.), 2:0 Maurice Tavio Y Huete (48.), 3:0 Timo Conde (67.).
